umbrien


 Region Umbrien - Hauptstadt Perugia -

  

 Umbrien (italienisch: Umbria) ist eine RegionItaliens mit 866.000 Einwohnern, die zwischen der Toskana, Latium und den Marken liegt. Es ist die
einzige Region Italiens, die weder eine Meeresküste noch eine Grenze zum Ausland hat. Der Trasimenische See liegt in Umbrien. Hauptstadt ist Perugia.
Die Region besteht aus den beiden Provinzen Perugia und Terni.
 
Umbrien wird geprägt von ausgedehnten Bergrücken mit Weidewirtschaft und Ackerbau, Beckenlandschaften und Tälern mit intensiver Landwirtschaft
und den ausgedehnten Gebirgszügen des Umbrischen Apennins im Osten, der im Monte Vettore 2.478 m s.l.m. erreicht. Umbrien verfügt über mehrere
Flusssysteme: den lebhaften Oberlauf des Tiber, den aus dem zerklüfteten Apennin kommenden Topino, der sich mit dem durch weitgehend unbewohnte
Flächen ziehenden Chiascio vereinigt und den Nera, dessen Tal (Valnerina) durch hügelige, malerische Landschaften geprägt ist. Nordwestlich der
Hauptstadt Perugia, nahe der toskanischen Grenze, liegt der Trasimenische See. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel, überragt von sanften Bergrücken
jenseits der 500 m. Die durchschnittliche Höhe Umbriens liegt bei über tausend Meter über dem Meeresspiegel.
 
Perugia ist die Hauptstadt der RegionUmbrien in Italien und der Provinz Perugia. Sie hat etwa 158.000 Einwohner.
 

Perugia wurde ursprünglich von den Etruskern auf einem markanten Hügel (493 m) über der Ebene gegründet, ihr antiker Name ist Perusia.

Sie gehörte zu den zwölf mächtigsten etruskischen Städten und zum Zwölfstädtebund.


Die Stadt war lange Zeit eine treue Verbündete
Roms gegen den Kaiser. 1198 löste sich Perugia auch offiziell von der kaiserlichen Autorität, indem

sie sich unter den Schutz des Papstes Innozenz III. stellte. Beherrscht wurde sie von guelfischen Kaufleuten, die sie zu dem einzigen bedeutenden

umbrischen Handelszentrum machten, ähnlich den toskanischen Stadtstaaten. Der Höhepunkt dieser Entwicklung war im 13. Jahrhundert.

Die guelfische Ausrichtung der Stadt bedeutete aber nicht, dass es zu keinen Schwierigkeiten mit dem angeblich beschützenden Kirchenstaat

gekommen wäre. Um 1500, also in der Zeit der ersten Hochblüte humanistischer Geschichtsforschung, rechneten die Historiker z.B. Perugia den

toskanischen Städten zu, wie aus der Chronik des Matarazzo hervorgeht. Schon 1354, zur Zeit des Kardinals Albornoz, war Spoleto endgültig dem

Kirchenstaat einverleibt worden, 1439 folgten Foligno, 1450 Orvieto, zu Beginn des 16. Jahrhunderts sind dann die anderen Städte Umbriens den

selben Weg gegangen, zuletzt Perugia 1540.

Im sogenannten „Salzkrieg“ unterlagen dann die Peruginer 1540 Papst Paul III. Sie hatten sich geweigert, eine neue Salzsteuer zu akzeptieren, und

der Papst handelte drastisch. Innerhalb kürzester Zeit – von 1540–1543 – ließ er, um die Stadt endgültig unter Kontrolle zu halten, eine Festungsanlage

auf dem Colle Landone durch Antonio da Sangallo erstellen, die nach ihrem Erbauer Rocca Paolina genannt wird. Mehr als drei Jahrhunderte lang

blieb Perugia dem Kirchenstaat unterworfen. Das geistige Leben erstarrte in Akademien.

Zweimal wurde die Herrschaft der Kirche unterbrochen: 1798/99 nach dem Einmarsch französischer Truppen und 1809–1814 nach einem Jahrzehnt

der kirchlichen Restauration als Teil des napoleonischen Kaiserreiches. Die Aufstände von 1831 und 1848 wurde von der Kirche niedergeschlagen.

Am 14. September 1860 marschierten Piemonteser Truppen in Perugia ein. Umbrien wurde dem neuen italienischen Staat eingegliedert

Vor einigen Jahren wurden diejenigen Stadtteile, die nach dem Sieg des Papstes verschüttet worden waren, wieder freigelegt und bilden heute am Berghang eine etwas unheimlich wirkende eigene Stadt unter der oberen, „offiziellen“ Stadt, in der Rolltreppen, Geschäfte und Ähnliches untergebracht sind, ähnlich wie bei U-Bahn-Anlagen.

Radiostationen:

ASSISI - RADIOSTATION RADIO SUBASIO   Blick auf Assisi

 
 Assisi ist eineStadt in Umbrien, mit ca. 26.00 Einwohnern
(2004),nahe der Regionalhauptstadt Perugia.
Berühmt ist die Stadt besonders als Geburtsort des Hl. FRANZ VON ASSISI. Das mittelalterliche Stadtbild
mitsamt Stadtmauer  ist noch gut erhalten und wurde 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt
RADIO SUBASIO wurde zwar noch nicht zum Weltkulturerbe ernannt, Diese Radiostation,
mit viel ital. Musik (Ohrwürmern) ist sowohl in Salerno, Rimini als auch in Florenz und Neapel zu hören.Dies
ist dank eines ausgedehnten Sendernetzes möglich.
Gegründet wurde die Station im Jahre 1975. Der unmittelbare Kontakt zum Hörer
und das ausgefeilte Programm machten Radio Subasio zum beliebtesten Sender Mittelitaliens. Deshalb nichts wie hin zum Link und dem Slogan" TUTTO SUBASIO "    Ciao Bella 
 
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